AUTSCH! Das hat wehgetan!

AUTSCH! Das hat wehgetan!

Manchmal ist der Partner nicht da, wenn wir ihn  brauchen.
Das kann passieren.
Was aber, wenn
* er nicht einhält, was er versprochen hat,
* sie ihn betrügt, während er im Krankenhaus liegt,
* er seiner erste großen Liebe in Deiner Anwesenheit einen Heiligenschein aufsetzt,
* oder sie Dir immer wieder mit Trennung droht?

Das tut richtig weh!

Der Name für all diese Ereignisse ist „Bindungsverletzung“.
Dietmar betitelt diese Bindungsverletzung auch gerne als den „Rosa Elefanten“ im Raum, über den niemand spricht, aber von dem alle wissen, dass er da ist.

Die Bindung wurde verletzt und das Vertrauen angekratzt

Weil wir unserem Partner nicht mehr zu 100 % vertrauen. Wir vertrauen ihm vielleicht in Alltagsdingen nach wie vor, aber wenn’s drauf ankommt – wenn wir sicher sein wollen, dass der andere für uns da ist, wenn wir ihn/sie wirklich brauchen – dann bekommen wir plötzlich Angst, ins Leere zu fallen und nicht mehr gehalten zu werden. Wir haben das Gefühl, uns nicht mehr auf unseren Partner verlassen zu können.

Was nicht beendet ist, wirkt mächtig weiter

Wenn diese Verletzungen nicht aufgeräumt werden, sitzen sie in Dir fest.
Du schiebst sie vielleicht beiseite, weil sie dir vielleicht übertrieben vorkommen.
Aber spätestens, wenn Du das Gefühl hast, dass da immer mal wieder ein komisches Gefühl oder eine schmerzhafte Erinnerung in dir aufsteigt, dann weißt Du, dass es etwas zu tun gibt.

Nochmal verletzlich sein

Wenn Du verletzt wurdest, egal, ob klein mit einer unbedachten Bemerkung oder groß, durch Lügen oder Heimlichkeiten, kannst Du, und nur Du, diese Bindungsverletzung nur dadurch nicht mehr in Dir weiterarbeiten und wachsen lassen, in dem Du Dich noch einmal verletzlich zeigst: Indem Du Deinen Partner/Deine Partnerin mit dieser Verletzung „konfrontierst“.
Oftmals – gerade bei „kleinen“ Bindungsverletzungen – ist es dem Partner gar nicht bewusst, was er oder sie damit ausgelöst hat.
Sprich‘ an, was Dich verletzt hat und klärt miteinander im Gespräch, was getan werden kann, damit diese Verletzung heilen kann und nicht mehr in einem von euch weiter arbeitet, immer wieder auftaucht (zum Beispiel auf der Liste „was ich Dir schon immer mal um die Ohren hauen wollte“) und so das Klima langsam vergiftet.

Und doch wieder abhängig

In der Liebe sind wir, wie kleine Kinder, abhängig. Abhängig davon, dass wir uns sicher fühlen können bei unserem Partner. Unser Partner gibt uns Geborgenheit.
Wenn unsere sichere Bindung durch einen von uns beiden verletzt wurde, fehlt diese Geborgenheit und es bleibt die Angst, dass es „wieder passieren“ kann. Wir haben kein sicheres Gegenüber mehr!
Da hilft kein Abtun oder Beschönigen, verletzt ist verletzt und muss heilen. Jede Wunde muss heilen, damit sie nicht mehr schmerzt.
Das Vertrauen muss wieder hergestellt werden.

Sprecht miteinander! Wertschätzend, respektvoll und achtsam.
Wenn Du magst, kannst Du dazu nochmal in unseren Podcast „Wir müssen reden!“ – Beziehung auf den Punkt gebracht, Folge 013 –„Das halte ich aus“ reinhören. Dort erzähle ich Dir von den sogenannten L.O.V.E.-Gesprächen. Das ist eine Art miteinander zu sprechen, die uns in unserer Beziehung schon ein paar Mal den Allerwertesten gerettet hat und die wir als EFT-Paarberater auch mit unseren Paaren im Beziehungscoaching anwenden.
Hier der Link zu unserem Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/id1360247810

Fragen?

Du kannst mir/uns jederzeit eine Nachricht schicken, einen Kommentar hier hinterlassen oder natürlich auf iTunes bewerten oder eine Rezension hinterlassen, über die wir uns immer sehr freuen.

Eine wundervolle Beziehung wünscht Dir heute von Herzen, Andrea

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