Machen To-Do-Listen wirklich Sinn in deinem Leben?

Anscheinend lieben wir Menschen To-Do-Listen. Diese vollgeschriebenen Zettel, auf denen wir alles sammeln, was angegangen werden soll, abgearbeitet und abgehakt. Immer mit dem Ziel, am Ende des Tages diese vollständig erledigte Liste in den Papierkorb werfen zu können. Glücklich darüber, was wir heute alles geschafft haben. Aber machen diese To-Do-Listen wirklich Sinn in deinem Leben? Und…

Warum ist das so?

Weil To-Do-Listen eine Art von Sicherheit geben. Die Sicherheit, nichts zu vergessen und alles auf den Punkt und vollständig abzuliefern, was wir so zu tun haben. Was allerdings dazu führt, dass wir zwar Dinge abarbeiten und abliefern, aber auch immer wieder Dinge übrigbleiben, die eben nicht erledigt sind. Und – wir sind nun mal so gestrickt – wo schauen wir hin? Nicht auf die 10 Punkte der To-Do-Liste, die wir erledigt haben, sondern auf die zwei, die nicht erledigt sind.

Die Folge:
Frustration und ständig dieses Gefühl von „Ich habe es wieder nicht geschafft.“
Und der Gipfel der Perversion ist es dann, diese zwei fehlenden Dinge, die zu tun sind, gleich auf die To-Do-Liste von morgen zu schreiben. So hast du, bevor du überhaupt in den Tag startest, schon zwei Dinge auf deiner Agenda stehen. Plus natürlich die neuen Dinge, die zu erledigen sind.

Sie hinterlassen ein schlechtes Gefühl, Punkt. Verwandeln wir eine To-Do-Liste in eine To-Be-Liste, kann sich dieses Gefühl völlig verändern. Es macht wieder Spaß´, Dinge zu erledigen.

Marc Baumann findet in seinem Artikel der Süddeutschen Zeitung über Sinn und Unsinn von To-Do-Listen übrigens, dass seine Tochter nach der besten To-do-Liste überhaupt lebt: 1) Spielen, 2) Spielen, 3) Spielen, 4) Spielen, 5) Aufräummahnungen ignorieren, 6) Spielen, 7) Noch nicht müde sein. Das gefiel mir so gut, dass es mit in diesen Artikel musste.

 

To-Do oder To-be – das ist hier die Frage

Und wie funktioniert so eine To-Be-Liste jetzt?

To be heißt so viel wie „zu sein“. Also frag Dich doch mal:
Wie möchtest du sein? Gestresst oder entspannt? Genervt oder glücklich?

Wie möchtest Du Dich fühlen? Was macht dich glücklich?

Und schon geht es um das eigene Wohlbefinden, nicht primär ums Tun.

„Aber ohne Tun klappt das doch nicht“, wirst du sagen.

Und du hast recht.

Der Trick liegt auf deinem Fokus, deinem inneren Kompass.
Du tust nicht nichts mehr, sondern das, was du tust, tust du bewusster.

Deshalb machst du folgendes:
Du überlegst dir, bei welchen deiner Projekte du genau dieses Wohlbefinden, dieses glückliche Gefühl empfindest. Du kannst auch gerne mal die letzten 14 Tage Revue passieren lassen. Wann hast du dich richtig gut gefühlt bei dem, was du gemacht hast? Welches der Projekte hat dir so richtig Spaß gemacht? Wenn du Lust hast, nimm‘ dein inneres Kind mit auf die Reise. Du wirst sehen, dem fallen sofort Sachen ein, die richtig viel Spaß machen. Vielleicht geht es leichter, wenn du dich vorher erdest. Meine geführte Erdungsmeditation findest du auf unserer Geschenke-Seite. Ganz einfach zum Selbst-Download.

Diese Projekte (oder eine Arbeit, die damit zu tun hat) kommen ganz oben auf deine To-Be-Liste!

Wenn du deinen Fokus auf dein Wohlbefinden legst, schickst du deinem Unterbewusstsein ein klares Signal: Ich kümmere mich um mich und darum, mir ein gutes Leben zu schenken. Und dieses Signal sendest du auch aus. Ans Universum, an die Menschen um dich herum und dank der lieben Spiegelneuronen letztlich auch wieder an dich selbst.

Du wirst sehen, dass Folgendes passiert:
Zuerst mal machen dir die Dinge viel mehr Spaß.
Endlich erlaubst du dir, dich genau um die Sachen zuerst zu kümmern, die dir ein gutes Gefühl geben. Du bist ganz oben auf deiner Prioritätenliste, deine höchstpersönliche V.I.P.
Du bist deine VERY IMPORTANT PERSON!

Kein To-Do-Listen-Terror mehr!

Fühlt sich das gut an? Ich behaupte einfach mal: Ganz sicher sogar!

Zusätzlich zu mehr Spaß gehen dir die Dinge, die zu erledigen sind, viel leichter von der Hand. Schließlich tust du ja das, was dir ein gutes Gefühl gibt, als allererstes.

To-Do-Liste und To-Be-Liste müssen kein Gegensatz sein und eine To-Be-Liste macht sogar mehrfach Sinn.

Denn wenn du gut gelaunt, glücklich und auf dein Wohlbefinden fokussiert bist, gehen auch die Dinge leichter, die neben den Glücklichmacher-Punkten auch an diesem Tag erledigt werden wollen.

Und die dürfen auch mit auf deine Liste – aber eben erst hinter die Punkte, die für dein Wohlbefinden und dein gutes Gefühl sorgen.

Du kannst so eine Liste für jeden Tag machen, für eine Woche, einen Monat oder sogar für ein ganzes Jahr.
Nur achte immer darauf, dein Hauptaugenmerk darauf zu legen, wie du dich am Ende dieser Zeit fühlen willst. Denn es geht um DICH!

Es geht nicht darum, irgendetwas bestimmtes besitzen zu wollen.
Ziel ist einzig und allein, wie du dich am Ende der Zeit fühlen willst.

Nur wenn es dir gut geht, kannst du auch andere unterstützen.
Ohne dich auszulaugen.
Ohne kraftlos zu werden.
Ohne irgendwann gar nichts mehr zu schaffen, weil alles einfach zu viel ist.

Von der To-Do-Liste zur To-Be-Liste – damit’s wirklich Sinn macht.
Probier‘ es aus! Ich freue mich auf dein Feedback.

Und wenn Du Hilfe dabei brauchst, dein Leben wirklich leichter zu machen, melde dich bei Andrea oder mir. Wir unterstützen dich gerne!

Von Herzen, Dietmar

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